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Drei schnelle Bärlauch-Rezepte

Hexenzwiebel, Waldknoblauch, Zigeunerlauch: dafür, dass er nur wenige Wochen im Jahr zu haben ist, hat er ganz schön viele spannende Namen. Wir haben für euch drei feine kleine Rezepte und verraten euch, was das alles mit dem Bären zu tun hat.

B-rlauch-Blog

Für alle mit Bärenhunger: Lauch, der gegen Frühjahrsmüdigkeit hilft

Ende März beginnt sie, zieht sich durch den ganzen April, und ist dann Mitte Mai schon wieder vorbei: die Bärlauch-Saison. Schon die alten Germanen kannten das Kraut und gaben ihm den prägnanten Namen: angeblich haben die damals in Europa ansässigen Bären nach ihrem Winterschlaf erstmal eine Ladung Bärlauch vertilgt - um damit einen ordentlichen Vitamin- und Energieschub zu bekommen. Auch Karl der Große war ein Bärlauch-Fan, und verordnete den kaiserlichen Gärten den Anbau des Krautes.

Bis Ende des 20. Jahrhunderts hatte man das gesunde Kraut dann lange Zeit fast vergessen, bzw. als nicht besonders elegant eingestuft. Erst experimentierfreudige Köche und die Rückbesinnung auf alte regionale Sorten haben einen regelrechten Bärlauch-Hype eingeläutet.

Es gibt auch kein einziges Argument dagegen: Bärlauch schmeckt herrlich aromatisch, hat viel Vitamin C und enthält wie Knoblauch das antibakteriell wirksame Allicin. Bärlauch bringt unsere Verdauung in Schwung, verhindert Ateriosklerose, wirkt blutreinigend, senkt den Blutdruck und hilft bei Erkältungen. Fairerweise sei gesagt: man riecht am nächsten Tag etwas, aber nicht so stark wie nach dem Verzehr von Knoblauch.

Vorsicht beim selber Sammeln

Wer wilden Bärlauch sammeln möchte, sollte allerdings vorsichtig sein und sich gut auskennen: zu leicht kann man Bärlauch mit dem für den Menschen giftigen Maiglöckchen oder der Herbstzeitlosen verwechseln. Dann schon lieber bei RegioBio in bester Bio-Qualität vom Demeter-Gärtner Sannmann bestellen und ganz ungefährlich nach Hause liefern lassen. 

Drei einfache Rezepte

Bärlauch Pesto

125 g Bärlauch
30 g Parmesankäse, fein gerieben
50 g Pinienkerne (oder regionale Sonnenblumenkerne), leicht geröstet
125 ml Olivenöl (oder regionales Rapsöl)
Salz, Pfeffer

Die Zutaten können beliebig variiert werden, je nach Geschmack. Der eine mag mehr Bärlauch, der andere weniger, das gleiche gilt für die Menge an Parmesan oder Kernen - nur muss jeweils die Ölmenge angepasst werden. Das Ganze einfach im Mixer oder mit dem Zauberstab pürieren, die Konsistenz sollte cremeartig sein. Köstlich zu Spaghetti oder auch als Dip zu Ofengemüse.

Bärlauch Kräuterquark

30 g Bärlauch
250 g Kräuterquark
50 g Joghurt
Salz, Pfeffer, Paprikapulver

Als Beilage zu Pellkartoffeln, aufs Butterbrot oder als Dip zu Gebratenem der Hit. Bärlauch waschen, lange Stiele abschneiden, trockenschleudern und in feine Streifen schneiden. Quark und Joghurt verrühren und würzen, mit Bärlauch vermischen. Je länger der Quark ziehen kann, desto intensiver sein Geschmack.

Bärlauch Kartoffelpüree

500 g Kartoffeln
40 g Bärlauch
150 ml Milch
20 g Butter
Salz

Kartoffeln schälen, waschen und in kochendem Salzwasser ca. 20 Minuten weich garen. Bärlauch waschen, lange Stiele abschneiden, trockenschleudern und grob schneiden. Mit der Milch in einen hohen Behälter geben und pürieren. Kartoffeln abgießen und auf der ausgeschalteten Herdplatte etwas ausdampfen lassen. Mit dem Kartoffelstampfer oder der Presse zerkleinern, Bärlauchmilch und Butter untermischen und salzen. Prima zu Fleisch mit Soße.

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