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Mittendrin in der Apfelzeit

Eine alte Weisheit lautet: "Ein Apfel und ein von Mama aufgeschnittener Apfel sind zwei völlig verschiedene Obstsorten." Mama hat jetzt viel zu tun: mindestens vier Apfelsorten aus dem Alten Land gibt es gerade bei uns - hiermit zum Veredeln zuhause freigegeben.

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Ein herrlicher Anblick: unsere Regale quellen gerade über vor Äpfeln

Angeblich isst jeder Deutsche pro Jahr 80 Kilo Äpfel. Miteingerechnet natürlich die ganzen Apfelkuchen, Apfelmuse und Apple Crumble, die wir und gerade die Kinder manchmal noch lieber essen als den reinen Tafelapfel. Nicht zu vergessen die wunderbare Apfel-Sellerie-Suppe! Der Apfel ist einfach das Lieblingsobst der Deutschen - und das ist kein Wunder, denn es gibt jede Menge Auswahl.

Aufpassen müssen allerdings rund fünf Prozent aller Obstfans: sie sind allergisch gegen Äpfel, es kommt zu unangenehmem Jucken. Für sie empfiehlt es sich, lieber auf alte Apfelsorten wie den Boskopp zurückzugreifen. Die haben mehr Polyphenole - die machen zwar den Apfel etwas weniger süß und sorgen auch dafür, dass sie schneller braun werden - aber es wird eben auch vermutet, dass sie die allergenen Stoffe im Apfel unschädlich machen. Beim Kochen werden übrigens alle allergenen Stoffe zerstört - also ist Apfelmus für die meisten Allergiker gut verträglich, egal aus welcher Sorte gemacht.

Unsere Sorten vom Demeter-Obsthof Augustin aus dem Alten Land

Der Elstar ist sehr aromatisch, saftig und fein-säuerlich. Er ist ein Frühapfel, die Erntezeit dauert von Anfang bis Ende September. Ganz wunderbar eignet sich der Elstar für Rohkost und Salate, weil er nicht braun anläuft. Auch jede Form von Apfelkuchen klappt mit Elstar Äpfeln, weil sie die Süße des Teigs mit ihrem säuerlichen Aroma ausgleichen. Genauso gut kann man aber auch Apfelmus und -saft machen. Der Elstar ist eine neuere Züchtung (1955 in den Niederlanden).

Hundert Jahre älter dagegen ist der Boskopp: eine alte Apfelsorte und ein echter Winterapfel, mit einem besonders hohen Säureanteil. Auch der Boskopp ist ein richtiger Alleskönner: als Tafelapfel, zum Backen, als Mus oder Saft - oder natürlich als Bratapfel zu Weihnachten. Er ist knackig und besonders vitaminreich, und lässt sich länger als andere Sorten lagern. Der Boskopp hat wenig Allergene, und ist deswegen gut für Allergiker geeignet.

Der Ambassy ist ein Frühapfel, der die Apfelsaison im Alten Land einläutet. Wer's nicht so sauer mag, für den ist der Ambassy genau der richtige Apfel, denn er schmeckt schön süß. Er gehört wie der Elstar zu den neueren Apfelsorten, wurde 1956 erstmals gezüchtet. Der Ambassy eignet sich natürlich als Tafelapfel, aber auch gut für Salate und als Rohkost. 

Ebenfalls ein Frühapfel, und in Norddeutschland besonders beliebt, ist der Jonagold. Er ist knackig und fest, dabei würzig und süß. 1943 wurde er in den USA zum ersten Mal gezüchtet, damit handelt es sich beim Jonagold auch um eine neuere Apfelsorte. Er lässt sich besonders gut lagern, und liefert so den ganzen Winter über das dringend benötigte Vitamin C. Ob als Tafelapfel, zum Backen, Kochen, für Mus oder Saft: mit dem Jonagold darf man alles machen. 

Der jüngste Apfel im Sortiment ist der Topaz: er wurde 1984 zum ersten Mal in Tschechien gezüchtet, bei den Apfel-Eltern handelt es sich jedoch um die alten Apfelsorten Rubin und Vanda. Bio-Obstbauern halten den Topaz für ein wahres Multitalent: er ist kaum krankheitsanfällig ist, sieht gut aus und schmeckt vor allem, nämlich saftig, säuerlich und zitronig zugleich. Und auch mit dieser Apfelsorte ist alles möglich - sofort essen, backen oder kochen.

Und wer Äpfel selbst von Mama aufgeschnitten nicht mag - und am liebsten als Saft zu sich nimmt: praktischerweise gibt's die feinen Bio-Äpfel vom Obsthof Augustin auch als köstlichen Apfelsaft direkt bei uns zu bestellen. Und auch Apfelmus hat Herr Augustin netterweise schon für uns vorgekocht.

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Apfelmus Groß
1,99 € *
(2,84 € / 1000 Gramm)