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Perfekt gekühlt - der RegioBio Kühlschrank-Guide

Tür auf und reinstopfen, wo noch Platz ist - so räumen wir meistens unseren Kühlschrank ein. Dabei bleiben Obst, Gemüse und Miilchprodukte viel länger frisch und voller Vitamine, wenn wir sie richtig lagern. RegioBio mit dem perfekten Kühlschrank-Guide.

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Die Zahl ist erschreckend: Jeder Deutsche wirft im Jahr 82 Kilo Lebensmittel weg! Meist weil wir unsere Vorräte falsch lagern, zuviel einkaufen oder die Haltbarkeit nicht richtig eingeschätzen.

Die allermeisten Kühlschränke sind zu kalt eingestellt - das merkt ihr daran, dass die Butter nicht streichfähig ist. Die optimale Kühlschranktemperatur liegt bei 7 Grad, das entspricht bei Kühlschränken ohne Temperaturanzeige den niedrigen Reglerstufen 1 oder 2.

Im Gefrierschrank ist die ideale Temperatur -18 Grad. Schon ein einziges Grad kälter kostet nur unnötig Ressourcen - nämlich ungefähr sechs Prozent mehr Stromverbrauch.

Der Kühlschrank-Guide: was kommt wohin?

Im Kühlschrank gibt es von unten nach oben einen Temperaturunterschied von sechs Grad. Unten ist es am kältesten (2 Grad), oben wärmer (6-8 Grad) - denn warme Luft steigt auf, kalte sinkt ab. Nur in den Frischefächern ganz unten, unter der Glasplatte, ist es noch wärmer als oben (8-10 Grad), und am allerwärmsten ist es in der Tür (10-15 Grad).

Ganz unten, in die Frischefächer unter der Glasplatte
Die beiden untersten Fächer sind mit acht Grad für Gemüse- und Obst gedacht. Salat, Lauch, Karotten, Champignons, Spinat, rote Bete sowie alle Kohlsorten fühlen sich hier wohl, genau wie einige Obstsorten wie Aprikosen, Beeren, Kirschen, Rhabarber, Trauben und Feigen dürfen auch dazu. 

Unteres Fach über der Glasplatte
Hier ist es mit zwei Grad am kältesten, damit ist das der perfekte Ort für leicht verderbliche Lebensmittel wie rohes Fleisch oder Fisch, frisches Hackfleisch und Aufschnitt.

Mittleres Fach
Bei fünf Grad halten Milchprodukte wie Joghurt, Quark und Milch besonders lange. Auch schon geöffnete Obst- und Gemüsegläser gehören hier hin.

Oberstes Fach
Der perfekte Platz für gegarte Lebensmittel und blanchiertes Gemüse, originalverpackten Käse, Frischkäse und Geräuchertes.  

Kühlschranktür
Der wärmste Ort im Kühlschrank ist die Tür. Hierher gehören Eier, Butter, angebrochene Getränke und Milch, Marmeladen, Dressings, Sojasoße, Oliven, Senf oder Ketchup. Allerdings müssen einige dieser Lebensmittel wie Eier oder Getränke nicht zwangsläufig gekühlt werden.

NICHT in den Kühlschrank gehören: Südfrüchte aller Art (Bananen, Mangos und alle Zitrusfrüchte), stark wasserhaltiges Gemüse (Gurken, Paprika, Zucchini und Tomaten), denn das verliert bei Kühlung schnell Aroma. Außerdem Kartoffeln, Knoblauch und Zwiebeln - sie fangen im Kühlschrank viel schneller an zu keimen. Besser im Vorratsraum, Keller oder einem dunklen Topf lagern.

Tipps zum richtigen Kühlen

1. Gleich nach dem Einkauf die Lebensmittel in den Kühlschrank räumen. Wichtig: nicht überfüllen, sonst wird es zu warm!

2. Neue Produkte nicht nach vorne, sondern hinten stellen. So verbraucht ihr Lebensmittel vor ihrem Ablaufdatum.

3. Speisereste immer abdecken oder in verschlossenen Behältern aufbewahren. Dann gibt es keinen Feuchtigkeits- und Geschmacksverlust.

4. Obst und Gemüse so kurz wie möglich lagern. Denn selbst bei optimaler Lagerung gehen Nährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe schnell verloren.

5. Jetzt im Sommer sollte die Temperatur im Kühlschrank niedriger eingestellt werden als im Winter.

6. Hin und wieder abtauen! Eis an den Wänden setzt nämlich die Kühlwirkung herab. Räumt doch vor dem nächsten Urlaub gründlich aus, dann abtauen und auch dem ollen Kühlschrank mal Urlaub gönnen... Der Blick auf die Stromrechnung macht dann Spaß - und der Kühlschrank ist wieder so effizient wie neu gekauft. 

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