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Rezept für die beste Erdbeermarmelade der Welt

Beste Marmelade der Welt – das kann ja jeder sagen. Tun aber nicht nur wir, sondern auch das anspruchsvolle "Feinschmecker"-Magazin. Es hat Dorothys "Erdbeer Fruchtaufstrich" vom Gartenhaus Testorf vor namhafter Konkurrenz auf Platz 1 gewählt. Eine Anleitung zum Nachmachen.

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Dorothy in ihrer Ostholsteiner Küche: Dort enstehen ihre göttlichen Fruchtaufstriche.

"Ich bin der Überzeugung: Jeder kann eine gute Erdbeermarmelade machen! Aber erstaunlicherweise tun es die wenigsten", sagt Dorothy von Hülsen und rührt in ihrer Küche im Gartenhaus Testorf im Topf. "Mein Geschäft wird nicht zugrunde gehen, nur weil ich hier mein Rezept veröffentliche. Denn am Ende muss man die Marmelade eben auch machen."

Dorothy kocht ihre großartigen Fruchtaufstriche, wie sie eigentlich richtig heißen, immer in kleinen Mengen topfweise ein. Eine Massenproduktion kann und möchte sie sich nicht vorstellen. Die ginge nicht nur auf Kosten des Charmes, sondern auch des Geschmacks, davon ist Dorothy überzeugt.

"Bei der Herstellung gibt es auch keine großen Geheimnisse. Ich püriere die Erdbeeren, weil meine Kinder früher die Stückchen nicht mochten. Und: Ich schöpfe keinen Schaum ab, wie es in so vielen Rezepten empfohlen wird. Diese Anweisung verstehe ich sowieso nicht, da schreibt einer ohne Nachzudenken vom anderen ab. Im Schaum steckt der beste Geschmack, man muss ihn eben nur wieder unter die Masse ziehen." Aber eins nach dem anderen. Hier exklusiv für RegioBio-Kunden:

Dorothys Erdbeer-Fruchaufstrich-Rezept
(für ca. 5 Gläser)

1 kg Erdbeeren
125 ml roter Johannisbeersaft (eigenes Rezept siehe unten)
375 g Gelierzucker 3:1
etwas Zitronensaft

Vorbereitung: am Abend vor dem Einkochen die Erdbeeren waschen, entstielen und halbieren. Johannisbeersaft und Gelierzucker dazu tun und über Nacht ziehen lassen.

Am nächsten Tag die Masse erst pürieren, dann aufkochen lassen und mit etwas Zitronensaft abschmecken. Die Erdbeermasse genau 2 Minuten kochen lassen, nicht kürzer, nicht länger. Zum Schluss wieder mit dem Pürierstab durchgehen.

Dorothys Tipp: Der Schaum braucht nicht, wie es in jedem Rezept steht, abgeschöpft zu werden. Nach der Kochzeit einfach so lange weiterpürieren, mit dem Pürierstab kurz unter der Oberfläche (so dass es gerade nicht spritzt), bis der Schaum verschwindet. 

Inzwischen die Gläser in der Spüle mit heißem Wasser füllen, die Deckel einfach in einem Wasserkocher abkochen. Das heiße Wasser noch mal über die Gläser in der Spüle gießen, dann das Ganze ausleeren und sofort die Marmelade hineinfüllen. Die Gläser müssen wirklich randvoll sein, bis kurz vor dem Überfließen. Deckel festziehen und 3-5 Minuten auf den Kopf stellen.

Und noch ein Tipp: wer nicht alle Erdbeermarmeladen benötigt, der stellt die Gläser einfach in den Tiefkühler. Keine Angst, sie platzen nicht - durch den Zucker dehnt sich die Flüssigkeit nicht aus. Dann kann man nach Bedarf das eine oder andere Glas am Tag vorher rausnehmen -  es sieht aus wie frisch gekocht. Und schmeckt auch so!

Und wer auch den Saft selber machen möchte:

Kleines Rezept für Johannisbeersaft
(schmeckt und hält die Farbe der Marmelade länger schön rot und frisch) 

Rote Johannisbeeren knapp mit kochendem Wasser bedecken
Aufkochen lassen, pürieren, und durch eine "Flotte Lotte" drehen, fertig.

Und Dorothy hat natürlich Recht: es macht zwar Spaß, mal Erdbeermarmelade selbst zu kochen - aber wer macht das im Alltag schon regelmäßig? Eben. Und deswegen könnt ihr, sobald ihr ausgekocht seid, gerne wieder Marmelade bei uns einkaufen. Einfach rechts anklicken und in den Warenkorb legen.

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